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Oft gestellte Fragen

Wozu brauche ich überhaupt eine Alarmanlage (bei mir ist ja doch nichts zu holen)?


Alarmanlagen können den Einbruch schon statistisch verhindern.
Ca. 65 % der Täter suchen derzeit bei erkennbarer Anlage ein anderes Objekt aus. Trotzdem zeigt unsere Erfahrung, dass auch in erkennbar geschützten Objekten eingebrochen wird.
Die Täter haben einfach erkannt, dass viele Alarmanlagen nicht funktionieren, nicht eingeschaltet sind oder nur Attrappen vorhanden sind, daher versucht es zumindest eine harte Minderheit trotzdem.
Jetzt kommt die funktionierende Anlage ins Spiel. Sobald der Alarm losgeht, flüchten fast alle Täter sofort. Nicht verhindern kann man das Mitnehmen von herumliegenden Gegenständen in den ersten Sekunden (außer durch weitere technische Maßnahmen wie Vernebelungsgeräte, Disziplin oder einem kleinem Safe). Nach dem lauten Alarm muss eine personelle Reaktion erfolgen (am besten Wachdienste), die den entstandenen Schaden feststellt und nach Behebung die Anlage wieder schärft. Viele Täter kommen nämlich nach Alarmen wieder, um die Reaktion zu testen...

Na, ich bin ja sowieso versichert...

Das sollte im Prinzip so sein, um Ihren materiellen Schaden in Grenzen zu halten. Was ist mit dem immateriellen? Mit dem Ärger, der Wut, mit unersetzlichen Gegenständen, dem Schock und der Zerstörung? Dem unangenehmen Gefühl, dass sich ein Fremder einfach stundenlang in deinem Haus aufgehalten und deine Sachen durchwühlt hat?
Besonders Frauen leiden unter dem Einbruch in ihrer Privatsphäre bis hin zur Notwendigkeit psychischer Behandlungen, wenn sie nicht mehr auf die Geborgenheit und Sicherheit ihres Heimes rechnen können. Mit dem Gefühl, jeder, der möchte, spaziert ganz einfach in mein Haus und hält sich darin auf wie in einem Autobuswartehäuschen? Genau dies können Alarmanlagen verhindern. Durch rechtzeitiges Auslösen wird der Täter vertrieben, durch personelle Reaktionen wird der Schaden in Grenzen gehalten und die Sicherung aufrechterhalten.
Warten Sie nicht ab, bis Sie Ihre Reaktion im Ernstfall testen können. Einige vorher „starke“ Kunden erzählten schon von „langen Gesichtern“ im Ernstfall.

 
Sind Alarmanlagen nicht recht teuer?

Nicht mehr. Hartnäckig hält sich das Gerücht... Die Verbilligung von technischen Geräten ist auch an Alarmanlagen nicht spurlos vorübergegangen. Die heutigen Geräte können mehr und kosten viel weniger als noch vor 10 Jahren. Die sorgfältige Ausführung, Beratung vor, Betreuung nach dem Kauf und die lange Anwesenheit einer Firma auf dem Markt kann jedoch der Unterschied zwischen billigen und etwas teureren Anlagen sein. Heute ist eine Schwerpunktabsicherung schon unter 1.000 Euro zu erhalten. Jede Anlage ist besser als gar keine, jedoch sollte sie unbedingt von einem Errichter Ihres Vertrauens installiert werden.
 

Gibt es die absolut sichere Alarmanlage?

Nur in der Theorie. In der Praxis ist zu sehen, dass auch bestgesicherte Objekte bestohlen werden (siehe Museumseinbruch - Salieri - Salzfass.) Viel wichtiger als die „wasserdichte“ - und damit teure - Alarmanlage ist es, das Risiko zu minimieren und eine Tat rechtzeitig zu melden und eine ZWINGENDE Reaktion einzuleiten.
Alle Schwachstellen müssen gesichert sein und unwahrscheinliche Wege zumindest schwerpunktmäßig. Das spart Kosten und das Risiko ist gesenkt. Wenn die Einbruchwahrscheinlichkeit bei einer ungesicherten Terrassentür 100 % ist, ist sie bei einem hoch gelegenen kleinen Badezimmerfenster vielleicht nur 10 - 20 %, aber nie Null!
Umgekehrt: Sichern Sie nur eine Tür, senken Sie Ihr Einbruchs-Risiko von 100 % auf vielleicht nur 95 %. Man kann sich also der 100 % Sicherheit nur in Schritten durch geeignete Maßnahmen nähern.
Diese Kurve verhält sich zum Preis exponential, das heißt, je näher zu 100 % desto teurer. 100 % kann (praktisch) nie erreicht werden. In der Risikoabschätzung vertrauen Sie auf den Rat des Fachmanns.
 

Ist es egal, von wem ich meine Alarmanlagen installieren lasse?

Firmen unterscheiden sich durch unterschiedliche Professionalität, Seriosität und Kundenfreundlichkeit und Verweildauer am Markt! Viele junge Firmen oder solche, die wie „Gemischtwarenhändler" auch viele andere Produkte verkaufen, springen auf den Zug der Sicherheitsbranche auf, um - wie manche glauben - auf einem Zukunftsmarkt richtig absahnen zu können.
Zu spät erkennen die meisten, dass nicht verrechenbare Leistungen wie Beratung, Nachkaufservice und Kundenbetreuung erhebliche Kosten verursachen.
Entweder verschwinden sie dann vom Markt oder können ihre Kunden nach dem Kauf nicht oder nur nachlässig betreuen (hier ein paar Euro zu sparen kann erheblichen Ärger verursachen. Wir erhalten täglich Anrufe von Kunden die einem solchen Errichter vertrauten, der die Anlage zwar montiert, aber Service aus Kosten- und Zeitgründen nicht einhalten will).
Die genannten „Gemischtwarenhändler“, große Firmen, die zum Beispiel Telefondienstleistungen verkaufen und Alarmanlagen als Sicherung ihrer Festnetzleitungen zusätzlich anbieten, stehen unserer Ansicht nach vor dem Dilemma, entsprechend erfahrene Verkäufer und Techniker nicht in der benötigten Zahl innerhalb kurzer Zeit ausbilden zu können. Bei diesen Firmen bleiben Sie als Kunde auch voll abhängig. Lassen Sie Ihr Festnetz auf, so wird die Anlage nicht mehr gewartet und geservict, Sie können den Anbieter niemals wechseln, den Wachdienst-Anschluss niemals wechseln oder aufgeben, bei Anfragen kommen Sie auf eine anonyme Servicehotline, wo Sie jedesmal einem anderen Mitarbeiter Rede und Antwort stehen müssen.
Wichtiger Punkt für Ihre Entscheidung ist die Qualität der Berater. Die Erfahrung von 30 Jahren Praxis, die viele „alte“ Firmen besitzen, ist nicht in wenigen Schulungen nachzuholen.
Achten Sie auf Auftreten, entsprechende Aufnahme und Zeitnahme für die Beratung, umfassende Beratung, Beantwortung aller Ihrer Fragen, sichere Stellungnahme zu Fragen und Problemen von Technik und Einbruchsstatisik, Aufzeigen von Vor-, aber auch Nachteilen zu wählender Maßnahmen.
Wichtig sind auch Anzahl und Klarheit mitgebrachter Unterlagen als Entscheidungshilfe, umfassende Dokumentationen der Anlage bei Errichtung, augenscheinlich sichere Kenntnis der vorgestellten Produkte, Ausfolgen ALLER relevanter Unterlagen inkl. Service und Errichterinformation bei der Errichtung, um im Zweifelsfall den Errichter/Servicer wechseln zu können!!!
Unseriöse Firmen händigen dem Kunden wichtige Errichter-Unterlagen nicht aus, verwenden eigenimportierte Bauteile, die kein anderer Errichter erhält, um den Kunden zu knebeln, sodass er auf einen Errichter angewiesen bleibt.
 

Was ist aber im Zusperrfall - Konkurs/ Verkauf/ Pensionierung - oder im Falle der Unzufriedenheit mit dem Anbieter?


Dann ist Ihre Anlage oft wertlos!
Suchen Sie einen vertrauenswürdigen Errichter, der Bauteile verwendet, die von renommierten Großhändlern stammen, auch anderen Errichtern zur Verfügung stehen und deren Versorgung dadurch auch nach Jahren gewährleistet ist!


Ist der Verkäufer auch von der Firma, welche die Anlage baut?

Vertreter haben oft nur beschränkte technische Kenntnisse und geben daher manchmal (aus Unwissenheit) falsche oder unrichtige Auskünfte. Ist die Firma zu groß, können die Verkäufer und auch Monteure nur im Schnellverfahren geschult werden und wechseln häufiger.
 

Was ist der Unterschied zwischen Funk- und verdrahteten Anlagen?
Sind Funkalarmanlagen unsicherer?

Jein...
Funkalarmanlagen könnten prinzipiell gestört werden. Allerdings ist bis jetzt kein belegter Fall bekannt, wo ein Einbruch durch das Ausschalten einer Funkalarmanlage durchgeführt wurde. Moderne Alarmanlagen erkennen auch das Auftreten von Funkstörungen/ Überlagerungen und melden dies sofort einem angeschlossenem Wachdienst. Dies kann somit wie ein Alarm behandelt werden.
Bei der Montage von Funkalarmanlagen kommt es auch auf das zu sichernde Objekt an. Kann man auf Grund von besonders hohen Werten in einem Objekt mit einem „gezieltem Bruch“ oder personeller Gefahr rechnen – z. B. bei Juwelieren, Pelzhändlern, bekannten Personen, Politikern etc. - so sollte hier der höchste Schutz gerade genug sein.
Bei „normalen“ Häusern finden Einbrüche häufig als „Serieneinbrüche“ statt. Die Täter suchen sich die Häuser kaum nach der zu erwartenden Beute (heute gibt es in JEDEM Haus für sie genug zu holen) sondern nach der EINFACHHEIT des „Bruches“ und Uneinsichtigkeit des Objektes und ähnlichen Kriterien aus. So werden meist gleich ganze Häuserzeilen hintereinander „drangenommen“, sodass der Zufall jedes Haus treffen kann.
Ausserdem: Der verantwortungsvolle Errichter wird Ihren Schutzbedarf gut abschätzen und im Zweifelsfall als "back-up" Lösung zu Ihrer Funkanlage auch noch den einen oder anderen verdrahteten Melder vorschlagen um auch bei besonderen "Störungsversuchen" noch abgesichert zu sein.
Im Prinzip ist jede Alarmanlage ein wirkungsvoller Schutz, mit der Voraussetzung dass sie fachgerecht installiert wurde, sie meldet UND eine personelle REAKTION einleitet.

Funkalarmanlagen bieten den Vorteil der raschen, schmutzfreien Installation und hoher Flexibilität. Sie können jederzeit verändert oder mitgenommen werden. Mit Drahtanlagen werden kompliziertere Sicherheitsaufgaben oder große, besonders schützenswerte Objekte gesichert. Hier ist mit erhöhtem Installationsaufwand - und evtl. auch Kosten - zu rechnen.

 

 

Sind sogenannte 2-Frequenzanlagen besser?

Keinesfalls. Dies ist eine Vermarktungsstrategie einiger Firmen. Nämlich: Will jemand den Funk überlagern, überlagert er ALLE Frequenzen, die gewünscht sind. Besser ist die Meldung einer Funküberlagerung an einen Wachdienst. Oft ist die zweite Frequenz die Übertragungsfrequenz zu einer Funksirene. Dies ist dann in keinem Fall eine Besonderheit, sondern kann von FAST ALLEN Funkalarmanlagen erfüllt werden. Wichtiger ist, wie erwähnt, die Funküberlagerungsmeldung, Anschluss an Telefon/ eigenes Handy oder Wachdienst, also eingebautes Telefon und digitales Protokollwählgerät.
Wie gesagt: Derzeit ist kein Fall dokumentiert, wo ein Einbruch durch technisches Überlagern einer Funkalarmanlage stattfand. Der bei uns vorkommende Einbrecher ist kein Diplomingenieur. Hierbei handelt es sich also um eine Verkaufsstrategie, um besonders teure Alarmzentralen zu verkaufen. Die Melder sind oft fast doppelt so teuer und das wichtige Wählgerät meist nur gegen hohen Aufpreis erhältlich.
 

Was hat es mit dem ÖVE auf sich?

Der ÖVE ist ein privater Verein von Versicherungsunternehmen und einigen Alarmanlagenerrichtern. JEDE Alarmanlage, besonders mit Telefon-/ Wachdienstanschluss, verringert das Risiko der Versicherung ERHEBLICH, ob ÖVE oder nicht. Lassen Sie sich nicht einreden, ein Nachlass auf Ihre Versicherungsprämie wäre nur bei einer ÖVE Anlage möglich. Drohen Sie eindeutig damit, sonst den Versicherer zu wechseln. ÖVE Anlagen MÜSSEN einen Wartungsvertrag und ein Wartungsbuch besitzen. Kaum ein Errichter informiert Sie darüber und über die vorgeschriebene Halb-(Firma) bzw. jährliche (privat zu zahlende) Prüfung. Eine Prüfung durch Errichter würden wir alle 3 Jahre und/ oder nach Störungs-/ Fehlermeldungen empfehlen. Solche nicht unerheblich teuren Wartungskosten sind besser in den Anschluss an einen Wachdienst (siehe Rubrik Wachdienst versus Polizei) angelegt. Tägliche Routinemeldungen und einfache Selbsttests können im privaten und kleingewerblichen Bereich die jährlichen Wartungen ersetzen.
Diese sind ein Relikt aus einer Zeit, wo die Alarmzentralen die meisten Fehler nicht selbsttätig erkannten und/ oder meldeten. Vorschriften erfordern in vielen Fällen Technik und Vorrichtungen, deren Kosten den Nutzen bei weitem übersteigen, oder technisch heute sogar schon längst überholt sind. Generell sind ÖVE- oder besser die europäische EN-Normprüfung aber nicht abzulehnen, haben aber keine hohe Aussagekraft über die Funktion einer vom verantwortungsbewussten Facherrichter geplanten Anlage.
 

Was muss ich bei Lukrierung einer Verminderung der Haushaltsversicherungsprämie beachten?

Versicherungen gewähren eine Verminderung der Prämie, wenn Sie eine Alarmanlage besitzen. Diese muss von einer konzessionierten Firma errichtet werden. Teilen Sie der Versicherung die verwendete Anlage sowie die Art der Alarmierung (Wachdienstanschluss/ Polizeiwählgerät etc.) mit und lassen Sie sich dies bestätigen.
Aber ACHTUNG!
Beachten Sie, dass die meisten Versicherungen in Ihrem Vertrag das Nichteinschalten der Alarmanlage als grob fahrlässig bezeichnen. Vergessen Sie das Einschalten der Alarmanlage im Schadensfall, stellt sich die Versicherung leistungsfrei und Sie haben das Nachsehen. Wenn es nicht möglich ist, diesen Passus aus dem Vertrag zu nehmen, ist es besser auf die Reduktion der Prämie zu verzichten. Oft lässt sich dies sowie die verwendete Anlage aber verhandeln, weil alleine das VORHANDENSEIN einer Alarmanlage das Risiko statistisch schon um mehr als 60 % reduziert. Fragen Sie den Versicherungsvertreter Ihres Vertrauens.

Soll ich mir eine einfache und daher preisgünstige, aber erweiterungsfähige Anlage anschaffen oder auf eine umfassendere und teure sparen?
 
Besonders im privaten Bereich ist eine Kosten-/ Nutzenabwägung erforderlich, schließlich wollen Sie aus Ihrem Haus nicht Fort Knox machen. So ist JEDE Alarmanlage sofort besser als vielleicht eine umfassendere später. Achten Sie daher darauf, dass angebotene Anlagen erweiterungsfähig sind. Einige Firmen haben auch attraktive Teilzahlungsmodelle, die Sie nutzen können. Sie können Förderungen im Land Niederösterreich bis zu € 1.250,00 in Anspruch nehmen, die Alarmanlagen derzeit erheblich vergünstigen!
Bei Austrialarm gibt es derzeit sogar ein Alarmanlagenset GRATIS. (Kosten fachgerechter Montage und Wachdienstanschluss sind obligat)

Wie kann ich die Kosten für eine Alarmanlage gering halten?

Durch die strikte Anpassung an die gewünschte und mindestens geforderte Sicherheitsstufe. Schon eine so genannte Schwerpunktabsicherung verleidet einem Täter den Aufenthalt in Ihrem Objekt. Eine Alarmanlagensicherung kann nach dem „Zwiebelschalenmodell“ erfolgen. Je weiter man die zu sichernde Hülle nach außen verlagert, desto früher wird ein Alarm erkannt und gemeldet, desto geringer sind die Schäden. Für jede zusätzliche Sicherheitsstufe (Schale) steigen aber die Kosten beträchtlich. Bei der Abwägung des Kosten-/ Nutzeneffekts wird Ihnen ein guter Berater behilflich sein. Glauben Sie ihm, wenn Sie sich zu Vertrauen entschlossen haben. In den meisten Objekten sind, je nach zu schützenden Werten, auch schon Grundabsicherungen ausreichend, um die Sicherheit um ein Vielfaches zu erhöhen. Sicherheit und sich sicher fühlen ist schon um geringe Kosten zu haben...
 

Reicht da nicht auch eine Anlage nur mit lautem Alarm?

Nein. Die jüngsten Erfahrungen haben gezeigt, dass sich um lauten Alarm „niemand mehr schert“. Die Menschen sind von Verkehrslärm und Fehlalarmen unempfindlicher geworden. Eine Alarmanlage ohne zusätzlichen stillen Alarm und Reaktion ist heute ABSOLUT wertlos... Viele Täter warten auf eine Reaktion, bleibt diese innerhalb einer Stunde aus versuchen sie oft den Einbruch fortzusetzen.


Lohnt es sich eine Alarmanlage selbst zu installieren und/ oder im Baumarkt zu kaufen?

Nein, außer Sie sind technisch besonders begabt und haben genug Freizeit, um sich mit verschiedenen Produkten zu beschäftigen und lange Bedienungsanleitungen auswendig zu lernen. Alarmanlagen haben viele Peripheriegeräte und sind ohne Fachwissen nur schwer richtig zu montieren und programmieren.
Bei Selbstbau:
Bei verdrahteten Anlagen können Sie die Kabel in Absprache mit dem Errichter selbst verlegen oder verlegen lassen und so Einsparungen erzielen. Die Inbetriebnahme sollte Ihr Errichter durchführen. Fehler bei der Verlegung können im Nachhinein jedoch teuer werden. Funkalarmanlagen zum Selbstbau kaufen Sie am besten bei einem Errichter Ihres Vertrauens, bei dem diese auch vorprogrammiert ausgeliefert werden. Achten Sie darauf telefonische Anweisungen im Fall des Falls erhalten zu können. Diese können natürlich auch etwas kosten, aber wichtig ist, dass Sie einen Fachmann zur Hand haben, der Ihnen bei Ihren Fragen hilft und Tipps geben kann.
Der Preis wird nicht wesentlich höher als bei Selbstbauprodukten ohne Beratung liegen!
Im Baumarkt ist nur selten Fachpersonal wirklich vertraut mit komplizierten Anlagen. Die heutigen Anlagen können ganz einfach zu viel. Außerdem ist persönlicher Kontakt und Vertrauen notwendig. Vertrauen Sie daher nur Ihrem konzessionierten Errichter…
 

Gibt es nicht viele Fehlalarme?

Das war einmal. Fehlalarme werden zu über 95 % vom Betreiber selbst ausgelöst (bei eingeschalteter Anlage z. B. am Morgen das Ausschalten vergessen). Ansonsten können z. B. Bewegungsmelder Fehlalarme durch wehende Vorhänge oder Objekte, die bei Installation nicht vorhanden waren (z. B. temporärer Weihnachtsschmuck, umfallender Christbaum, sich drehende Girlanden etc.), ausgelöst werden. Die meisten Fehlalarme haben durch die Zuverlässigkeit der heutigen Anlagen und Anschluss an Wachdienste ihren Schrecken verloren, meist sind falsch montierte Bewegungsmelder mit schuld.
 

Was ist, wenn ich keinen Telefonanschluss habe?

In diesem Fall muss ein GSM Wählgerät verwendet werden, das eine Standard-GSM-Karte über Mobilfunk benutzt. Zum Gerät fallen dann noch monatliche Grundgebühren bei angemeldeten oder Gesprächsgebühren bei Verwendung von Pre-paid-Handynummern an. Diese halten sich aber in Grenzen, die Anlage soll 1 x wöchentlich bis 1 x täglich einen Routineruf absetzen und überträgt sonst nur Alarme (ca. 30 - 60 Sekunden/ Anruf)
 
Was kann ich sonst noch für meine Sicherheit tun?

Verwenden Sie rund ums Haus auch automatisches Licht. Es wird zwar immer seltener bei Nacht eingebrochen, aber es wirkt doch abschreckend. Tauschen Sie alte Schlösser gegen neue Sicherheitszylinder aus. Sichern Sie Ihre Kellerfenster oder Schächte gegen allzu leichtes Öffnen. Schaffen Sie, wenn möglich, Einsichtmöglichkeiten auf Ihr Grundstück. Vermeiden Sie Hinweise auf längere Abwesenheit (Werbung, Zeitungen etc.). Lassen Sie niemals unabgesperrte Leitern oder zum Klettern verwendbare Gegenstände herumstehen.
Seien Sie vorsichtig beim Öffnen für unbekannte Personen. Diese niemals ins Haus lassen, ohne jemand anderen zu verständigen. Lassen Sie niemals Fenster gekippt, wenn Sie nicht zuhause sind. Dies ist eine regelrechte Einladung an ungebetene Gäste. Schließen Sie auch bei kurzem Verlassen immer ab und schalten Sie eine vorhandene Alarmanlage IMMER ein. Lassen Sie keinen Schmuck und Wertgegenstände herumliegen oder im Nachtkästchen aufbewahrt. Schaffen Sie sich stattdessen zumindest einen kleinen Safe an, der schon ab 100 € zu haben ist. Dieser schützt zwar nicht alleine, aber in Verbindung mit einer Alarmanlage doch schon ziemlich optimal. Wird erst ein Alarm ausgelöst, bleibt keine Zeit mehr, auch noch einen Safe zu knacken oder mit diesem unter dem Arm zu flüchten. Unlängst wurde bei einem Einbruch trotz losgehender Alarmanlage ein hoher Schaden angerichtet.
Der Grund: Die Dame des Hauses hatte ihren Schmuck ausgerechnet am Badezimmerfensterbrett abgelegt und genau dort fand auch der Einbruchsversuch statt. Die Täter flüchteten zwar sofort, aber es blieb genug Zeit das Fensterbrett abzuräumen...
Leider sind heute auch Einbrüche bei Anwesenheit von Personen nicht nur im Steigen begriffen, sondern sogar schon an der Tagesordnung. Dies ist nach Aussage von Betroffenen sicher das unangenehmste Erlebnis! Daher sollten Sie selbst bei Anwesenheit, zumindest vor dem Schlafen gehen, zwingend Ihre Anlage einschalten!
 

Alarmanlagenerrichter mit „Gütesiegel“:

Solche möchten gerne den Augenschein einer staatlichen Institution erwecken. Verschiedene Vorschriften verteuern eine Anlage, ohne die Sicherheit wesentlich zu erhöhen oder gehen an der Statistik der modernen „Einbruchstechnik“ vorbei. Als die Errichtung von Alarmanlagen noch nicht konzessioniert war, war das Regelwerk nützlich, um sich von „wilden“ Errichtern abzugrenzen.
Das ist heute so nicht mehr notwendig.
Das verwendete Zeichen xx...-Errichter ist nicht automatisch mit besonderer Güte der Firma und deren Beratung und Errichtung verbunden, obwohl es den Anschein erwecken soll. Heute sind alle Errichterfirmen konzessioniert und unterliegen wichtigen Bestimmungen. So wie überall werden Sie gute, kundenorientierte und zuverlässige Firmen, aber auch das Gegenteil finden.
Mit diesen/m Zeichen gibt ein privater Verein sich und seinen Mitgliedern ein Gütezeichen selbst, um die Konkurrenz auszuschalten. Im Falle von Objekten mit besonders schützenswertem Inhalt, die Ziele von Verbrechern mit hoher krimineller Energie werden können, wird Ihr verantwortungsvoller Errichter mindestens den geforderten und oft sogar darüber hinausgehenden xx...-Standard vorschlagen.
Hier ist jedoch von höheren Sicherheitsrisken, aber auch Kosten auszugehen, die Sie sich im „Normalobjekt“ sparen können. Lassen Sie sich nicht einreden, ein Nachlass auf Ihre Versicherungsprämie wäre nur bei einer xx...-Anlage möglich. Drohen Sie eindeutig damit, sonst den Versicherer zu wechseln. JEDE Alarmanlage, auch die preiswerteste, senkt für jeden Versicherer das Einbruchsrisiko und daraus entstehende Schäden WESENTLICH.
 

Wie funktioniert das mit dem Wachdienst?

Wachdienste mit „24 h rund um die Uhr Service“ haben die Einrichtungen, um Alarmmeldungen und technische Meldungen über Telefonanschluss und sogar Internet entgegenzunehmen und darauf zu reagieren. Ihre Alarmanlage ist mittels eines automatischen Wählgerätes mit einem Zentralcomputer verbunden. Die Übertragungen erfolgen DIGITAL - die Computer tauschen nur kurze Informationsstrings aus. Daher ist die Alarmmeldung in absoluter Bestzeit (wenige Sekunden) abgesetzt und gespeichert. Der Bediener erhält Alarm auf den Bildschirm, samt Anweisungen, was zu tun ist. Die Reaktionspläne lassen sich immer individuell abfassen und jederzeit verändern. Vertrauen Sie auf die Beratung Ihres Errichters, vorzugsweise Austria Alarm! e.U.
In der Regel wird jeder Alarm durch einen Rückruf verifiziert. Melden Sie sich mit Ihrem Kennwort, entstehen keine Kosten. Ansonsten wird eine Alarm-Streife zu Ihnen geschickt oder die Polizei verständigt. Natürlich werden Sie oder andere Kontaktpersonen auch verständigt. Stellt die Streife einen Einbruch fest, kann nach Polizei-Verständigung in Ihrer Abwesenheit auch Ihr Schlüssel angefordert werden (Schlüsseldepot), um eine Untersuchung des Objektes durchzuführen. Nach Abschluss, evtl. Reparaturen etc. schaltet der Wachdienst Ihre Anlage wieder scharf, sodass Ihr Objekt NIE ohne Schutz dasteht.
Außerdem erhält der Wachdienst Routinemeldungen von Ihrem Gerät, um sicherzustellen, dass alles immer funktioniert. Bei Eigenreaktionen ist abzuwägen, wem man zumuten kann, Ihr Objekt im Ernstfall, vielleicht sogar mitten in der Nacht, zu sichern.

 

Und - sind SIE immer erreichbar?
Haben Sie nicht schon einmal Ihr Handy überhört, den Ton abgeschaltet oder im Auto vergessen?
Oder sind Sie im Weinkeller gesessen?
Was ist im Falle des Urlaubs?
Was ist im Falle eines Überfalls?
Dann läutet Ihr eigenes Handy?
Oder das Telefon des Nachbarn der nicht zu Hause ist?

Die Wachdienstkosten, wenn Sie es den Profis überlassen: nur ca. € 21,00/Monat, bei AustriAlarm monatlich kündbar und alle aktivierten Kriterien (z. B. Routineruf, Testruf täglich, Alarme, Feuer, Einbruch, Überfall, Stromausfall, technische Störungen, leere Batterie-Meldungen, Schlüsseldepot etc.) inkludiert.
 
Funktionen: Durch die Filterung der Alarmmeldungen werden nur echte Alarme an die Polizei weitergeleitet.
 
Fast 98 % aller Alarme sind vom Anlagenbetreiber selbst ausgelöst (z. B vergessen abzuschalten und gesichertes Fenster öffnen).

Schon ein falscher Polizeialarm kann an die € 120,00 kosten! Besonders bei Verwendung von Alarmanlagen nur mit Bewegungsmeldern können Sie leicht einen Fehlalarm auslösen, wenn Sie das Abschalten vergessen. Jede Alarmanlage ohne Telefonwählgerät und damit sicherer Reaktion, egal ob Wachdienst, Eigen- oder Polizeireaktion, ist jedenfalls abzulehnen. Wer dies empfiehlt, ist unseriös.
 

Ich habe gedacht, das ist nur für Firmen... Wieso ist das schon so billig ?

Wachdienstanschlüsse haben sich aufgrund der billiger gewordenen Hardware, neuer Software und der großen Zahl der hinzugekommenen Anschlüsse sowie der Konkurrenzsituation wesentlich verbilligt.
 

Welche Vorteile habe ich durch den Abschluss über einen Errichter?

Da die Errichter oft Sonderverträge mit den Wachdiensten haben, gibt es für Sie in der Regel folgende Vorteile:
Zum gleichen Preis sind ansonsten kostenpflichtige Mehrleistungen (zu Alarm, Überfall) noch zusätzlich erhältlich - auf Wunsch Feuer - (setzt Feuermelder voraus) und auch technische Kriterien wie Stromausfall-Batteriemeldungen, Funküberlagerung, Routineruf sowie das Schlüsseldepot. Meist sind auch die Erstmonate kostenfrei und Sie können monatlich kündigen. Ansonsten haben die Verträge mindestens 3 Jahre Laufzeit. Lesen Sie den Vergleich Alarmanlagenaufschaltungen.

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Leopold Gattringerstraße 22
2345 Brunn am Gebirge
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